CRYO-SUCCESS

Entfernung von Warzen, Pigmentflecken, Altersflecken

Keine Zerstörung biologischer Funktions- und Gerüststrukturen, gute kosmetische Effekte,

nahezu keine Narbenbildung, unblutige Behandlung ohne Anästhesie, so gut wie schmerzlos,

daher auch für Kinder und sensible Patienten geeignet.

Allgemeine Vorteile:

  • Ausserordentlich genaue Applikation bei einer konstanten Arbeitstemperatur von -89° C
  • Für fast alle Hautläsionen geeignet
  • Die Vorteile der Cryo-Chirurgie
    Keine Zerstörung biologischer Funktions- und Gerüststrukturen
  • Gute kosmetische Effekte
  • Nahezu keine Narbenbildung
  • Unblutige Behandlung ohne Anästhesie

Behandlung CHF 120.-

Technik der cryochirurgischen Behandlung mit der

Flüssigphase des Cryosuccess-SystemsDie Cryosuccess-Geräte arbeiten auf der Basis von Expansionskälte, wobei flüssiges N2O

(Distickstoffoxyd) aus einer Mikrokapillare direkt auf die zu behandelnde Hautstelle, bei

gleich bleibender Arbeitstemperatur von -89 °C (184,4 K), aufgetragen wird. Eine Vereisung

von 3 mm Gewebetiefe wird bei einem Durchmesser von 10 mm nach 12 Sekunden

Applikationszeit erreicht (theoretische Angabe), d.h. die Gewebezerstörung wird bei -40 °C

erreicht, erkennbar an der für 2 – 3 Sekunden deutlich zu sehenden, gefrorenen Hautregion.

Patienten verspüren nach der Behandlung ein leichtes Kribbeln, ähnlich einem Mückenstich.

Es bildet sich in den folgenden Tagen in der Regel eine Nekrose, die sich nach ca. 10 bis 14

Tagen ablöst. Normalerweise stellt sich die Pigmentierung nach einigen Wochen ein, kann

aber, abhängig vom Hauttyp, auch viel länger dauern. Schmerzen werden normalerweise

keine empfunden. Da jedoch das Schmerzempfinden individuell ist, kann bei der Entfernung

von grossen Läsionen ab und zu eine erhöhte Empfindlichkeit festgestellt werden.

Wie wirkt Cryo-Chirurgie im Gewebe?

Die Bildung von extra- und intrazellulären Eiskristallen im behandelten Gewebe ist

wesentlich, erfolgt doch dadurch eine Zelldestruktion mit Sekundärfolgen. Bei raschem

Einfrieren entstehen praktisch gleichzeitig extra- und intrazelluläre Eiskristalle, man spricht

von einer homogenen Nukleation, bei langsamem Einfrieren zuerst nur extrazelluläre und erst

mit Verzögerung intrazelluläre Eiskristalle, also eine heterogene Nukleation.

In diesem Zusammenhang spricht man von drei verschiedenen Phasen, der physikalischen,

der vaskulären und der immunologischen Phase. Die direkte Zerstörung von Gewebe und

Zellen durch Eiskristallbildung sowie sekundäre Strukturveränderungen beim Auftauen

während eines oder mehrerer aufeinanderfolgender Gefrier-Auftau-Zyklen ist mit dem

Auftauen abgeschlossen. Eine Störung der Mikrozirkulation im Gefrierbereich für bis zu 48

Stunden führt sekundär zu Gewebeanoxie und weiterer Zerstörung vor allem in der Randzone.

Antigene Eigenschaften in der physikalischen Phase veränderter und freigesetzter

Gewebeanteile können zu sekundären Wirkungen auch ausserhalb des Behandlungsbereiches

führen.

Dazu kommen modifizierende Faktoren, unterschiedliche Gewebesensibilität, typische

Sekundäreffekte und Kontraindikationen. Wichtig sind Geschwindigkeit des

Temperaturabfalls, tiefste erreichte Temperatur, Dauer der Vereisung, Volumen des

gefrorenen Gewebes und Zeitablauf des Auftauens. Am wirksamsten ist rasches Einfrieren,

gefolgt von langsamem Auftauen. Dadurch werden in vitro 99 % der Zellen pro Behandlung

zerstört. Cryochirurgie zerstört die Zellen aber weitgehend selektiv und so bleiben die

interstitiellen Bindegewebsstrukturen erhalten. Das ist wesentlich im Vergleich zu anderen

Methoden, besteht doch ein viel geringeres Risiko zur Bildung deformierender Narben.

Nebenwirkungen können auftreten. In dunkler oder sehr gebräunter Haut können durch Cryo

behandelte Stellen depigmentiert werden (Pigmentzellverlust). Die Repigmentierung kann

Jahre dauern und die Sonneneinstrahlung kann zu einer stärkeren Pigmentierung an den

Rändern führen. Angaben zu den Techniken und den Mechanismen im Gewebe finden sich in

vielen publizierten Studien und den international gültigen Leitlinien zur Cryochirurgie in der

Dermatologie.

Vorher / Nachher